Im Irgendwo - Texte von Laura Rumich

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Heilige Nacht Drucken E-Mail

Die Nacht leckt mit ihrer rauen Zunge die schlaftrunkene Welt, leckt den Tag, die Dämmerung hinfort.
Es ist die “Heilige Nacht“ und nichts ist geschehen.
Ein Weihnachtsbaum brennt in der Wohnung an der nächsten Ecke ab, und irgendwo kratzt irgendjemand seinen gefrierenden Schatten vom kalten Bordstein.

© Laura Rumich (Dez. 2005)