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In Schichten liegender Himmel voll gepumpt mit nebligem Lila. Weihnachten naht. Und das Lächeln der Menschen erstarrt, erfriert in ihren Gesichtern, angesichts des auf sie zukommenden Konsumzwangs, welcher begleitet von schrill klingelnder Weihnachtsglocken-Musik ist. Der Nebel verschluckt die flüchtenden Vogelschwärme und Horizont hält sich bedeckt. Zeit der Stille – besinnliche Weihnachtszeit und überall nur Lärm. Straßen randvoll Lärm, Geschäfte randvoll Lärm, Menschen randvoll Sehnsucht. „Frohe Weihnachten, Frohes Fest.“, sagt ein Mann ohne Gesicht und würde wohl lächeln, wenn ihm die Möglichkeit dazu gegeben. Schon früh werden die Kinder um die Bedeutung von Weihnachten betrogen. Man könnte meinen, das Fest wäre lediglich Erfindung der Konsum orientierten Wirtschaft. Gezwungene, erzwungene Geselligkeit, Familiensinn und alle atmen auf, wenn die besinnlichen Tage vergangen und sie sich wieder ihrem Alltag widmen können. „Frohe Weihnachten“ kann aus den Geschäften geschafft, aus den Straßen gefegt und das Karnevalsgebäck in den Bäckereien ausgelegt werden.„Alaaf“ © Laura Rumich (01.12.2004) |