Im Irgendwo - Texte von Laura Rumich

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Die Zeit - Ballade Drucken E-Mail
Die Zeit verrinnt, wie durch ein Sieb.
Es rieselt und kriselt, sie ist da in jeder Lebenslage.
Doch irgendwann ist sie weg, wir haben es gar nicht bemerkt,
und mit jeder Zeile, die ich schrieb und schreiben werde,
entfleucht die Zeit, wohin, wohin kreucht sie?
Ist meine Zeit auch die eines anderen? Der sie nach mir erhält?
Ist Zeit Geld wert? Oder gar Gold?
Es sind tausend, nein abertausend Fragen, die niemand beantworten kann.

Ich will meine Zeit zurück!
Sie ist weg und bleibt es auch, die gute Zeit, meine Zeit.
Und wenn nur noch ein kleiner Rest Zeit übrig ist,
halten wir unsere Hände unter das Sieb,
aber oh doch die Zeit rinnt weiter, sie bahnt sich einen Weg.

Ihre Aufgabe ist es zu vergehen und die unsere,
sie zu nutzen, solange wir sie haben. 


© Laura Rumich