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Die Sehnsucht, welche unendlich war, umschloss ihn. Er wollte fliehen. Wollte in Trägheit aufgeben. Sein Leben schien uferlos, schien so unvollkommen. Er entsann sich unter ungeweinten Tränen ihrer Schönheit. Wollte sie greifen, einfangen, sie ihrer Freiheit berauben. Wolken zogen durch seinen Kopf, entflammten, ergossen ihr gleißendes Licht über seine träumenden Gedanken. Ja, er suchte ein Argument. Ein Argument, um das Tau tropfende Gras, welches unter den entflammten Wolken in ihrem gleißenden Licht zu beben schien, in die silbrig glitzernde, nie zerspringende Weinflasche einfangen zu dürfen. Denn er sehnte sich nach dessen Trost, dessen Vollkommenheit. Wollte seine Gras-Gedanken in der Flasche versiegeln, um in Frieden gehen zu können, sich in die Wolken-Flammen zu werfen, sich ihnen hingeben zu können. © Laura Rumich (30.11.2002) |